Jan Tenner: Das Hirn des Bösen

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Das also ist Folge 3 der neuen „Jan Tenner“ Serie. Vor dem Hören war ich gespannt, ob die offenen Fragen der ersten Folge aufgegriffen werden. Dies kann ich vorwegnehmen: Nein, es geht in dieser Folge noch nicht um den geheimnisvollen Gegner und auch nicht um die Frage, was mit Professor Futura, Tanja und General Forbett in den letzten 30 Jahren passiert ist.

Nach der sehr düsteren Folge 2 „Der lautlose Tod“ präsentiert uns Kevin Hayes hier einmal mehr seine Vielseitigkeit, indem er uns eine herrlich schöne Action-Geschichte präsentiert. Damit hatte ich nicht gerechnet und war dementsprechend positiv überrascht.

Wer jetzt aber glaubt, dass Folge 3 ein reiner „Fall der Woche“ ist, der irrt gewaltig. Zuerst geht es um einen Angriff auf das bestens gesicherte Labor von Professor Futura. Dieser wird atmosphärisch sehr dicht erzählt und kann absolut fesseln. Der Clou ist jedoch, dass in dieser Folge ein neuer Bösewicht eingeführt ist, der durchaus das Zeug zum Erben von Professor Zweistein haben könnte: Professor Benjamin Brain, der in dieser Folge seine Metamorphose zum „Hirn“ durchmacht. Ich denke, von diesem Herrn werden wir aber durchaus noch mehr hören …

Ich persönlich freue mich besonders auf das Thema „Ostland“, denn in Folge 3 werden Nägel mit Köpfen gemacht und das Gegenstück zu Westland spielt zum ersten Mal eine gewichtigere Rolle.

Sehr positiv fand ich auch den Bezug auf die Geschehnisse aus Folge 2, denn die Ewana spielen bei dem Angriff auf das Institut eine sehr wichtige Rolle.

Technisch gesehen gibt es auch absolut nichts zu meckern. Für meinen Geschmack hätte es aber gerne noch etwas mehr Synthieeinlagen geben dürfen. Die Sprecher machen allesamt einen sehr guten Job, wobei ich erneut die Leistung von Lara (Sarah Riedel) hervorheben muss, die zukünftig gerne mehr Raum haben darf.

Ich bin erneut rundherum zufrieden und hatte eine wirklich schöne Stunde und freue mich auf weitere Abenteuer.

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